Tätowierungen

Tätowierungen
Sichtbar getragene Tätowierungen bei Polizeikräften

Die JUNGE POLIZEI setzt sich dafür ein, dass sichtbare Tätowierungen bei Polizeikräften zur Akzeptanz gebracht werden und nicht mehr als negatives Erscheinungsbild zu werten sind.

Entsprechend des am Bundesjugendkongress angenommenen Antrages Nr. 28, nimmt sich die JUNGE POLIZEI dem Thema „Sichtbar getragene Tätowierungen bei Polizeikräften“ an.

Wir als JUNGE POLIZEI, Nachwuchsorganisation der Deutschen Polizeigewerkschaft, begrüßen das längst überfällige Urteil aus Berlin. „Verfassungsfeindliche Tätowierungen sollen weiterhin konsequent verboten und auch geahndet werden. Genau hier liegt die Grenze.“, so die Stellv. Bundesjugendleiterin Vanessa Hawlitschek. „Wir sprechen uns ganz klar für die Möglichkeit aus, sichtbare Tätowierungen während des Polizeidienstes zu tragen, ziehen aber konsequent die Grenze an dem Punkt, wenn verfassungs- und sittenfeindliche Symboliken getragen würden. Richtungsweisend sollten dabei die für jedermann geltenden Gesetze sein.“, so Hawlitschek weiter. Ein Tragen von verfassungsfeindlichen Symboliken lehnen wir gleichermaßen, wie bei jeder anderen Person in der Gesellschaft, strikt ab. Neben der strafrechtlichen Ahndung müssen solche Personen mit verfassungsfeindlicher Gesinnung zwingend aus dem Polizeidienst entfernt werden.

Presseberichterstattung:

Rhein-Main, Morningshow "Sichtbar tätowiert im Job: Ist das okay?"

Rhein-Main, Morningshow Sind sichtbare Tattoos im Job ok?

Unserer stellv. Bundesjugendleiterin Vanessa war im Agust 2018 u.a. in der FFH morningshow zu hören.
PRESSEMITTEILUNG der JUNGEN POLIZEI
Berlin, 03.11.2017

Pressemeldung_JungePolizei_Tätowierungen_10.11.2017.docx

Schluss mit willkürlicher Ablehnung aufgrund äußerem Erscheinungsbild 

Die JUNGE POLIZEI, die Nachwuchsorganisation der Deutschen Polizeigewerkschaft, begrüßt es, dass die Polizeien der Länder und des Bundes von dem einst restriktiv gehaltenen Verbot, Tattoos auch in Uniform sichtbar tragen zu dürfen, immer mehr abweichen und die 

Vorschriftenlage an die aktuellen Gegebenheiten anpassen. Tätowierungen sind längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen und auch akzeptiert. Entsprechende Vorschriften für die Polizei sind vielerorts noch aus dem letzten Jahrtausend. 

Jüngste richterliche Entscheidungen begünstigen diese Entwicklung, sehen sie doch bei den Einstellungsvoraussetzungen für den Polizeidienst nahezu bundeseinheitlich einen enormen Nachholbedarf bezüglich nichtdiskriminierender Regelungen. 

Tätowierungen sind heutzutage im Alltag, vor allem auch medial, präsent. Ob in der Werbung, bei Sportlern, Musikern und anderen Personen von öffentlichem Interesse. 

Die JUNGE POLIZEI ist der Meinung, dass durch das Verbot die Kolleginnen und Kollegen in der Vergangenheit in ihrem Persönlich- keitsrecht stark eingeschränkt wurden. Tätowierte Kolleginnen und Kollegen, ob äußerlich sichtbar oder nicht, bringen sich eben- so für ihren Beruf ein und leisten jeden Tag dieselbe professionelle Arbeit wie alle anderen Kolleginnen und Kollegen. Wichtig ist doch was die Kolleginnen und Kollegen im Kopf haben und nicht was sie auf der Haut tragen.“, so Vanessa Hawlitschek, Stellver- tretende Bundesjugendleiterin der Deutschen Polizeigewerkschaft. 

„In Bezug auf Tätowierungen benötigen wir für die Auswahlverfahren und in der Folge für die komplette Dienstzeit Rechtssicher- heit und damit einhergehend eine bundesweit einheitliche Regelung. Was nicht passieren darf ist, dass persönliche Sichtweisen darüber entscheiden, ob eine Tätowierung zulässig ist oder nicht.“, so Vanessa Hawlitschek weiter. Insbesondere jetzt, da die Poli- zeien der Länder und des Bundes massiv um qualitativen Nachwuchs werben. 

Kann es sich die Polizei tatsächlich leisten Bewerberinnen und Bewer- ber, einzig aufgrund ihres äußeren Erscheinungsbildes, für den Polizei- beruf abzulehnen? Wir glauben nicht! 

Die von vielen Kritikern hervorgebrachten Argumente, dass es gegen- über sichtbar tätowierten Polizeikräften zu Respektverlust kommen würde, sieht die JUNGE POLIZEI als unbegründet an. Mangelnder Res- pekt und zunehmende Gewalt ist ein seit Jahren zu beobachtendes Übel und hat rein gar nichts mit dem äußeren Erscheinungsbild von Polizistinnen und Polizisten zu tun. 

Inhalte: Tätowierungen

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